Geschichte

    Dank einer erfolgreichen Konsolidierungspolitik mit einer Reihe wichtiger Übernahmen ist ArcelorMittal seit der Gründung schnell gewachsen. Der weltgrößte Stahlhersteller ist aus der Fusion von Arcelor und Mittal Steel im Jahr 2006 hervorgegangen. ArcelorMittal Luxembourg ist das Nachfolgeunternehmen von Arbed (Aciéries Réunies de Burbach, Eich et Dudelange).

    Arbed in Luxemburg wurde 1911 gegründet. ArcelorMittal feierte 2011 den 100-jährigen Geburtstag der Stahlerzeugung in Luxemburg feiern konnte. Das Video dieses historischen Jubiläums können Sie sich hier anschauen: 100 Jahre Stahlindustrie in Luxemburg.

    Arcelor wurde im Februar 2002 gegründet, durch Fusion von Arbed (Luxemburg – gegründet 1911), Aceralia (Spanien) und Usinor (Frankreich). Arcelor hatte auch große Stahlproduktionsstandorte in Belgien, Deutschland, Italien, Brasilien und Argentinien. Arcelor hat 2004 an der Companhia Siderúrgica Tubarao (inzwischen Teil von ArcelorMittal Brasil), 2005 an Huta Warszawa (Polen) und 2006 an Sonasid (Marokko) und Dofasco (Kanada) eine Kontroll-Beteiligung erworben.

    Zum Zeitpunkt der Fusion mit Mittal Steel war Arcelor zweitgrößter Stahlhersteller der Welt.

    Mittal Steel wurde ursprünglich 1976 von Lakshmi N. Mittal gegründet, heute Vorstandsvorsitzender und Präsident des Aufsichtsrats von ArcelorMittal. Das schnelle Wachstum von Mittal Steel seit 1989 war das Ergebnis der Kombination einer erfolgreichen Konsolidierungspolitik und einer Reihe wichtiger Übernahmen.

    Nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Trinidad und Tobago im Jahr 1989 folgten einige wichtige Übernahmen, wie z. B. Siderurgica del Balsas (Mexiko) 1992, Sidbec (Kanada) 1994, Karmet (Kasachstan) und Hamburger Stahlwerke (Deutschland) 1995, Thyssen Duisburg (Deutschland) 1997, Inland Steel (USA) 1998, Unimetal (Frankreich) 1999, Sidex (Rumänien) und Annaba (Algerien) 2001, Nova Hut (Tschechische Republik) 2003, BH Steel (Bosnien), Balkan Steel (Mazedonien), PHS (Polen) und Iscor (Südafrika) 2004, ISG (USA), Kryvorizhstal (Ukraine), sowie eine bedeutende Beteiligung an Hunan Valin Steel (China) 2005 und an drei Tochtergesellschaften der Stelco Inc. (Kanada) im Jahr 2006.

    Im Jahr 2007 hat ArcelorMittal, frisch fusioniert, die expansive Wachstumspolitik mit 35 angekündigten Transaktionen weltweit fortgesetzt.

    Zu Beginn des Jahres 2008 setzte ArcelorMittal seine Investitionspolitik mit bedeutenden angekündigten Transaktionen in Australien, Brasilien, Kanada, Costa Rica, Frankreich, Russland, Südafrika, Schweden, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, den USA und Venezuela fort, die größtenteils auch abgeschlossen worden sind. Angesichts der Wirtschaftskrise im Verlauf des Jahres 2008 hat ArcelorMittal die meisten seiner Investitionen zum Ende des Jahres jedoch eingestellt.

    Nach der Krise nahm ArcelorMittal bestimmte Projekte behutsam wieder auf, um am Wachstum wichtiger Wachstumsmärkte und beim Bergbau teilzuhaben. Der Investitionsaufwand in den Bergbau hat sich im Jahr 2011 mit dem Einstieg der Gruppe in ein großes Entwicklungsprogramm für den Ausbau bestehender und die Entwicklung neuer Zechen auf fast 1,3 Milliarden US$ verdoppelt.