Stahl nachhaltiger machen

    Stahl ist das Herzstück des modernen Lebens und eines der flexibelsten und nachhaltigsten Materialien. Mit seiner endlosen Wiederverwertbarkeit liefert der Stahl eine ökologischere und kostengünstigere Art und Weise, Infrastrukturen und Anlagen zu schaffen.

    Trotzdem müssen wir anerkennen, dass die Stahlproduktion beträchtliche Ressourcen verbraucht. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und gestalten unsere Produkte und Verfahren so effizient wie möglich – und tragen so zur  Entwicklung neuer grüner Technologien bei.

    Wie trägt unser Stahl zur Nachhaltigkeit bei?
    In Luxemburg hat ArcelorMittal erneut seine Kreativität und seinen Innovationsgeist in puncto Stahl herausgestellt, die auf einzigartigem Know-how und einer mehr als hundert Jahre langen Erfahrung basieren. Im Jahre 2012 haben wir einige neue Produkte auf den Markt gebracht, die in unserer Branche als Aushängeschilder gelten.

    Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen hat zum Beispiel ArcelorMittal Dudelange seine Bemühungen in puncto Produktentwicklung fortgesetzt, um die steigende Nachfrage seiner Kunden und des Markts befriedigen zu können.

    Für Aluzinc® wurde ein neues, für die Industrie gedachtes Sortiment, genauer gesagt für den Heizungs-, Ventilations- und Klimaanlagenmarkt entwickelt. Es trägt den Namen Aluzinc® NSB und ist mit einer ökologischen Oberflächenbehandlung (Easyfilm® E) versehen worden. Dieses Sortiment bietet eine verbesserte Oberflächenbeschaffenheit für die Erstellung von Ventilationsgeräten, Klimaanlagen usw. Zusätzlich zu diesen industriellen Anwendungen wurden im Großherzogtum erneut verschiedene Dachbauprojekte ausgeführt. Mit seiner Kombination aus Ästhetik, hohem Wärmereflexionsvermögen und Korrosionsbeständigkeit ist Aluzinc® ein internationaler Standard für trockene, isolierte Verkleidungen/Bedeckungen.

    Für Usibor® geht die Erfolgsgeschichte in Dudelange weiter, wo 2013 fast 100.000 Tonnen hergestellt werden, dies im Vergleich zu 66.000 Tonnen im Jahre 2012. Zurzeit verwendet die Mehrzahl der Kraftfahrzeughersteller Usibor® für Sicherheitsteile und für strukturelle Elemente. Diese sehr hochfesten Stähle können das Gewicht der Karosserie bei manchen Modellen um ungefähr 12 kg senken, und nach der Analyse der Lebensdauer im gesamten Verfahren kann ein Rückgang beim CO2-Ausstoß von bis zu 13,5 % während der Nutzungsdauer des Fahrzeugs realisiert werden.