14.12.2012

    ArcelorMittal ruft die Gewerkschaften auf, einen neuen Kollektivvertrag auszuhandeln

    Luxemburg, 14.Dezember 2012 - ArcelorMittal hat heute die Gewerkschaften über das Vorhaben informiert, einen neuen Kollektivvertrag auszuhandeln. Das Unternehmen betrachtet einen konstruktiven sozialen Dialog mit den Gewerkschaftsvertretern als sehr wichtig und hat daher einen Vertrag zur Methode der Neuverhandlungen des Kollektivvertrags vorgeschlagen.

    Dieser Schritt ist die Antwort auf die Notwendigkeit, die bestehenden Kollektivverträge dem gemeinsamen Arbeitsstatut ("Einheitsstatut") für Arbeiter und Angestelle anzupassen. Das "Einheitsstatut" soll bis Ende Dezember 2013 angewandt werden.

    Der Methodenvertrag beinhaltet die Kündigung der bestehenden Kollektivverträge zum 31. Dezember 2012 - dies im Einklang mit dem bestehenden Gesetzesrahmen. Die Verhandlungen für einen neuen Kollektivvertrag beginnen im Januar 2013 und müssen bis Dezember 2013 abgeschlossen sein. Die Konditionen der aktuellen Kollektivverträge bleiben während dieser Zeit voll gültig.

    "Wir haben mit unseren Gewerkschaftsvertretern darüber diskutiert und vorgeschlagen, innerhalb eines Jahres ein neues Abkommen zu erreichen, dass unseren Angestellten und der künftigen Entwicklung des Unternehmens am besten dient", kommentierte Nico Reuter, Vizepräsident Langstahl Europa. "Der neue Vertrag soll modernisiert sein sowie das heutige wirtschaftliche Umfeld und die Ziele aus dem Lux2016-Abkommen berücksichtigen, das die Zukunft für wettbewerbsfähige Stahlproduktion in Luxemburg absichert", fügte er hinzu.

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