25.06.2013

    ArcelorMittal für neuen und modernen Kollektivvertrag

    Die aktuellen Diskussionen um den Kollektivvertrag haben einmal mehr gezeigt, dass ArcelorMittal Luxembourg das Tarifabkommen für die Zukunft einer wettbewerbsfähigen Stahlindustrie modernisieren muss.

    Die Zeiten haben sich geändert, und deshalb muss sich auch der Kollektivvertrag ändern. Das beinhaltet Anpassungen wie mehr Flexibilität und ein besseres, Performance-basiertes Bonussystem. Darüberhinaus sollen die Ziele des Lux2016-Abkommens in der neuen Vereinbarung unterstützt werden.

     

    Es ist besonders wichtig, dass das neue Abkommen auch dazu beiträgt, die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie zu erneuern. Das heutige Marktumfeld leidet unter konjunktureller und struktureller Schwäche, die Nachfrage in der europäischen Stahlindustrie ist auf einem 25-Jahrestief angelangt.

     

    "Wir bleiben offen dafür, zusammen mit den Gewerkschaften eine Lösung bis Dezember zu finden", kommentiert Nico Reuter, Vizepräsident von Long Carbon Europe. Daher bedauert das Unternehmen, dass die Gewerkschaftsvertreter bereits jetzt die Schlichtungsprozedur einleiten wollen. ArcelorMittal ist nichtsdestotrotz bereit, sich an diesem Prozess zu beteiligen, da es im gemeinsamen Interesse liegt, einen neuen und modernen Kollektivvertrag zu schaffen, der unseren Angestellten faire Behandlung garantiert.

     

     

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