22.07.2013

    ArcelorMittal regt zu Gender Diversity-Diskussion an

    Unter dem Motto „beste Mitarbeiter = beste Organisation = bestes Ergebnis“ setzt sich ArcelorMittal weiterhin für Diversität und Partizipation („Diversity and Inclusion“) innerhalb des weltweit führenden Stahl- und Bergbauunternehmens ein. Sapna Arora, Corporate Manager der ArcelorMittal University und Mitglied des Rats für Gender Diversity and Inclusion (GDIC) des Konzerns, hielt vor kurzem einen Vortrag vor der Luxemburger Handelskammer zu dem Thema „Equality Pays Off“, einer Initiative der Europäischen Kommission für dauerhaften Unternehmenserfolg durch die Nutzung des unerschlossenen Potenzials weiblicher Arbeitskräfte.

    Arora führte einige einfache Beispiele an, um zu zeigen, wo die Notwendigkeit einer gleichen Behandlung anfängt. In einer themenbezogenen Gruppendiskussion wurde festgestellt, dass die verfügbaren Größen bei Schutzkleidung vor allem auf Männer ausgelegt waren. Dieser Punkt wurde an die Gesundheits- und Sicherheitsabteilung weitergeleitet, wo sofort eine Lösung gefunden wurde.

    ArcelorMittal hat den Anspruch, ein Unternehmen zu sein, das in allen seinen Verwaltungen und Produktionsstandorten weltweit für Fortschritt und Gleichberechtigung eintritt. Um das zu erreichen, errichtete der Konzern den Rat für Gender Diversity and Inclusion, der aus fünf männlichen und fünf weiblichen Führungskräften besteht. Der Rat steht unter der Leitung von Davinder Chugh, Mitglied des Konzernvorstands; stellvertretende Vorsitzende sind Nicola Davidson, Vice President Corporate Communications, Corporate Responsibility and Foundation, sowie Henri Blaffart, Executive Vice President Human Resources.

     ArcelorMittal hat mehrere Initiativen gegen Geschlechterdiskriminierung ins Leben gerufen, die unter anderem unbewusste Vorurteile innerhalb des Unternehmens aufheben sollen. Austauschprogramme für talentierte Kräfte, gezielte qualifikationsbezogene Programme für Frauen, Kommunikationskampagnen zu weiblichen Arbeitskräften bei ArcelorMittal und die konzernweite Feier des Internationalen Frauentages sind Beispiele für die Maßnahmen, die ArcelorMittal ergriffen hat, um den Impuls für mehr Diversität und Partizipation dauerhaft im Unternehmen zu verankern.

     Der Internationale Frauentag wurde beispielsweise dieses Jahr in der Verwaltung in Luxemburg (Stadt) gefeiert. Es wurden weibliche ArcelorMittal-Arbeitnehmer aus dem ganzen Land eingeladen. Paul Tetteroo, Chief Purchasing Officer von Long Carbon Europe, befürwortete den Frauentag und sprach Probleme an, denen Frauen innerhalb der Hierarchie ausgesetzt sind. Gleichzeitig nannte er Möglichkeiten, wie Chancengleichheit für alle talentierten Mitarbeiter geschaffen werden kann.

     Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) berichtete vor kurzem, dass über sechs Millionen Frauen in der EU erklären, wegen familiärer Verpflichtungen nicht in Vollzeit arbeiten zu können. Um dieses Problem anzugehen, richtete ArcelorMittal in der Nähe seines Stahlwerks im polnischen Dabrowa Górnicza einen Kindergarten ein, so dass die Eltern arbeiten gehen und sich beruflich weiterentwickeln können. Arora erklärte, dass es bei dem „Equality Pays Off“-Konzept letztlich um einen Kulturwandel geht und dass ArcelorMittal alles daran setzt, sowohl für Männer als auch für Frauen ein idealer Arbeitgeber zu sein.

     Im November 2012 wurde im Rahmen des Starts des ArcelorMittal Women-in-Leadership-Programms (WIL) eine dreitägige Schulung für 35 Frauen mit 16 verschiedenen Nationalitäten in 15 verschiedenen Tätigkeiten veranstaltet. Die Gruppe durchlief das Programm an der ArcelorMittal University in Luxemburg. Herr Mittal, der Präsident und Vorstandsvorsitzende, unterstützte die Veranstaltung und hielt die Eröffnungsrede. Die Reaktionen waren so positiv, dass für dieses Jahr zwei Veranstaltungen geplant wurden. Zweck des Programms ist es, das Selbstbewusstsein der Frauen fördern und sie auf künftige Führungspositionen vorzubereiten. Das Programm richtet sich auf Manager und leitende Angestellte, aber ArcelorMittal hat nun ein neues Programm unter dem Namen WEL (Women Emerging in Leadership) ins Leben gerufen, um auch für talentierte Frauen unterhalb der Managementebene ein entsprechendes Angebot zu haben.

     Sapna Arora fügte hinzu, dass mit diesen Anstrengungen von ArcelorMittal eine ausgewogene Unternehmensstruktur geschaffen, innovative und talentierte Arbeitskräfte angeworben und gebunden und der Ruf von ArcelorMittal als guter Arbeitgeber gestärkt werden soll:

    „ArcelorMittal beschäftigt als Stahlkonzern tendenziell mehr Männer als Frauen, aber wir glauben dennoch, dass wir unsere Marke auch für Frauen ansprechender machen und dafür sorgen können, dass diese Frauen bei uns interessante Karriereperspektiven finden.“

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