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    08.10.2013

    200 Tonnen Spundwände für Kläranlage in Grevenmacher

    Der Bau der neuen Kläranlage in Grevenmacher hat im März 2013 begonnen. Die Anlage am Hafen von Mertert - in der Nähe von Campingplatz, Schwimmbads und Tennisanlagen der Stadt gelegen - soll für die Wasserreinigung des Gemeindesyndikats SIDEST zuständig sein, dabei sind Grevenmacher, Lenningen, Mertert, Stadtbredimus und Wormeldange.

    ArcelorMittal hat dafür mehr als 200 Tonnen Stahlspundwände in der Form PU18 geliefert, hergestellt im Stahlwerk Belval in Luxemburg. Die Spundbohlen sind neun bis elf Meter lang. Sie sollen die Erde abstützen und verhindern, dass Wasser in die Baugrube gelangt. Die erste Bauphase fand von Mitte Juni bis Mitte Juli statt, in der die Spundwände ins den Boden gerammt wurden und größere Erdarbeiten stattfanden. Insgesamt fallen mehr als 80 000 Kubikmeter Erdaushub an.

    Wiederverwendung von Spundwänden
    Die Spundwände sind Teil einer vorübergehenden Auffangstruktur und werden nach zwei Jahren demontiert, um in einer anderen Projekten wiederverwendet zu werden. Der Hauptvorteil der Spundwände zum temporären Einsatz liegt in der schnellen Installation und der Möglichkeit, sie in verschiedenen Phasen der Erdarbeiten einzusetzen. Das Wiederverwenden der Spundwände hat einen positiven Einfluss auf die Ökobilanz dieser Produkte.

    Die Kläranlange, in die 35 Millionen Euro investiert werden, soll 2014 fertiggestellt sein. Das Gesamtprojekt, in dem noch weitere Arbeiten anfallen, soll 2020 beendet werden. Der Luxemburger Staat investiert hier mehr als 100 Millionen Euro.

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