18.09.2013

    Nächste Schritte zu einer wettbewerbsfähigen Stahlindustrie

    Die Zukunft der nationalen Stahlinustrie steht im Mittelpunkt von ArcelorMittals Unternehmensstrategie in Luxemburg. Deshalb hat der Konzern Regierung und Gewerkschaften dazu aufgerufen, einen Plan zur Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen.

    Während des heutigen Treffens im Comité de suivi haben die drei Sozialpartner die nächsten Schritte diskutiert, um eine nachhaltige Zukunft zur Stahlproduktion in Luxemburg zu erschaffen.

    "Um unsere Standorte, Strukturen und Mitarbeiter zum Teil eines zukunftsorientierten und erfolgreichen Unternehmens zu formen, brauchen wir harte Arbeit, gründliche Duskussionen und ergebnisorientierte Aktionen von allen beteiligten Parteien", erklärt Nico Reuter, Vizepräsident von ArcelorMittal Long Carbon Europe. Das Abkommen Lux2016 beinhaltet jährliche Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro bis 2016, ArcelorMittal liegt bei diesen Zielen voll im Plan. Die sechs-Millionen-Euro Investitionen in ein neues Ofengefäß am Elektroofen in Belval wurde kürzlich abgeschlossen, dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Produktivität erhöht. Andere bedeutende Investitionen wie die Erweiterung des Schrottparks und eine Verbesserund der der Walzstraße in Differdange werden noch in diesem Jahr umgesetzt.

    Zur Modernisierung der Spundwandstraße in Belval hat ArcelorMittal eine Machbarkeitsstudie durchgeführt und betrachtet die Investition als Prioritäts-Projekt seiner Strategie. Die Umsetzung des Plans zur Wettbewerbsfähigkeit, inklusive des Kollektivvertrags, ist ein wichtiger Etappenschritt, um die mit dieser Investition erzielten Einsparungen zu rechtfertigen. Das Unternehmen beabsichtigt, sich vor Ende des Jahres auf einen neuen Kollektivvertrag zu einigen, da der aktuelle Vertrag im November ausläuft.

    Das Comité de suivi hat heute bestätigt, dass weitere Sozialmaßnahmen wie die interne "cellule de reclassement" und die Regeln zur Frührente 2014 beibehalten werden. Darüberhinaus hat das Komittee Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit den Themen Energie und CO2, Logistik, Vermögenswerte und Produktivität befassen. Die Schlussfolgerungen dieser Gruppen werden ebenfalls Teil des Plans zur Wettbewerbsfähigkeit sein.  

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