24.10.2013

    ArcelorMittal integriert Plan zur Wettbewerbsfähigkeit in neuen Kollektivvertrag

    ArcelorMittal hat heute die Gewerkschaften und den Schlichter über die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem neuen Kollektivvertrag informiert. Das Unternehmen wird die Gültigkeitsdauer der gekündigten Kollektivverträge bis zum 15. Dezember 2013 verlängern.

    Diese Entscheidung folgt einer Anfrage der Gewerkschaften, um ArcelorMittals Plan zur Wettbewerbsfähigkeit weiter zu diskutieren. Das Unternehmen hat vor, den Plan in den neuen Kollektivvertrag zu integrieren.

    Die Wettbewerbsfähigkeit ist ein zentrales Element, um weiter Stahl in Luxemburg zu produzieren. Während Kosten eingespanrt und Prodktivität erhöht werden müssen, nimmt das Unternehmen auch seine Verantwortung wahr und investiert weiter im Land. Das Lux2016-Abkommen beinhaltet Investitionen von insgesamt 150 Millionen Euro bis 2016. ArcelorMittal hat außerdem eine Machbarkeitsstudie zur Modernisierung der Spundwandstraße in Belval durchgeführt. Die Umsetzung des Plans zur Wettbewerbsfähigkeit und des Kollektivvertrags sind ein wichtiger Etappenschritt, um die mit dieser Investition erzielten Einsparungen zu rechtfertigen.

    ArcelorMittal hat die Gewerkschaften gebeten, die verlängerte Gültigkeit des gekündigten Kollektivvertrags und die Verhandlungsbereitschaft für einen neuen Vertrag - inklusive Plan zur Wettbewerbsfähigkeit - bis zum 31. Oktober 2013 zu unterschreiben.

    Die Geschäftsführung wird alle Angestellten in den kommenden Tagen in Versammlungen über die Gründe dazu informieren.

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